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Herrn Professor Dr. Alexander Goettler, dem obersten Toxikologen im Dienste der Stadt New York, sei an dieser Stelle herzlich für seine freundliche Unterstützung bei den Recherchen zu diesem Buch gedankt.

Verzeichnis der in die Untersuchung verwickelten Personen

Vorbemerkung: Die anschließend aufgeführte vollständige Liste der männlichen und weiblichen Personen, die in dem Roman um Monte Fields Ermordung auftreten, soll eine praktische Hilfe für den Leser sein. Sie ist als Vereinfachung, nicht als Täuschung gedacht. Im Verlauf der Lektüre geheimnisvoller Kriminalromane neigt der Leser höchstwahrscheinlich dazu, eine Anzahl scheinbar unwichtiger Charaktere, die sich schließlich als von entscheidender Bedeutung für die Auflösung des Falles erweisen, aus den Augen zu verlieren. Der Autor empfiehlt daher dem Leser dringend, auf seiner langen Reise durch die Erzählung dieses Verzeichnis häufig zu konsultieren, und sei es zu keinem anderen Zwecke, als den unvermeidlichen Aufschrei »wie unfair!« abzuwenden – der die zu trösten pflegt, die lesen, ohne nachzudenken.

E.Q.

MONTE FIELD, eine wirklich wichtige Person – das Opfer. WILLIAM PUSAK, Sekretär. Jemand mit einer eigentümlichen Schädelform.

DOYLE, ein Gendarm mit Köpfchen.

LOUIS PANZER, ein Theatermanager am Broadway. JAMES PEALE, der Don Juan von ›Spiel der Waffen‹. EVE ELLIS. Die Freundschaft wird nicht aufs Spiel gesetzt.

STEPHEN BARRY. Man kann die Unruhe des jugendlichen Helden sehr gut verstehen.

LUCILLE HORTON, die ›Schöne der Straße‹ – nur auf der Bühne.

HILDA ORANGE, eine gefeierte englische Charakterdarstellerin.

THOMAS VELIE, Detective-Sergeant, der einiges über Verbrechen weiß.

HESSE, PIGGOTT, FLINT, JOHNSON, HAGSTROM, RITTER, Herren vom Morddezernat.

DR. SAMUEL PROUTY, der Polizeiarzt.

MADGE O’CONNELL, Platzanweiserin auf dem verhängnisvollen Gang.

DR. STUTTGARD. Es befindet sich immer ein Arzt im Publikum.

JESS LYNCH, der hilfsbereite Getränkejunge.

JOHN CAZZANELLI, alias ›Pfarrer Johnny‹, ist schon aus beruflichen Gründen an ›Spiel der Waffen‹ interessiert.

BENJAMIN MORGAN. Was halten Sie von ihm?

FRANCES IVES-POPE. Hier beginnt die feine Gesellschaft. STANFORD IVES-POPE, Lebemann.

HARRY NEILSON. Er ergötzt sich an der Verführung der Massen.

HENRY SAMPSON, ausnahmsweise einmal ein intelligenter Staatsanwalt.

CHARLES MICHAELS, die Fliege – oder die Spinne?

MRS. ANGELA RUSSO, eine Dame von zweifelhaftem Ruf. TIMOTHY CRONIN, ein Spürhund auf seiten des Rechts. ARTHUR STOATES, noch einer.

OSCAR LEWIN, hält die Fäden im Büro des Toten in der Hand.

FRANKLIN IVES-POPE. Wenn Reichtum alleine glücklich machen würde …

MRS. FRANKLIN IVES-POPE, eine eingebildete Kranke. MRS. PHILLIPS. Ein Engel mittleren Alters erweist sich als hilfreich.

DR. THADDEUS JONES, Toxikologe im Dienste der Stadt New York.

EDMUND CREWE, Experte für Architekturfragen bei der Kriminalpolizei.

DJUNA, Faktotum im Hause der Queens.

Die Frage lautet:

Wer ermordete Monte Field?

Lernen Sie die scharfsinnigen Gentlemen kennen, deren Aufgabe es ist, die Antwort auf diese Frage zu finden:

Mr. Richard Queen Mr. Ellery Queen

ERLÄUTERUNGEN ZUM PLAN DES RÖMISCHEN THEATERS

A: Umkleideräume der Schauspieler

B: Frances Ives-Popes Platz

C: Benjamin Morgans Platz

D: Die zum Gang liegenden Plätze von ›Pfarrer‹ Johnny

Cazzanelli und Madge O’Connell

E: Dr. Stuttgards Platz

F: Der Stand des Getränkejungen (nur während der Pausen) G: Der Bereich in unmittelbarer Nähe des Verbrechens; das

geschwärzte Quadrat zeigt Monte Fields Platz an. Die weißen Quadrate rechts davon und die vier weißen Quadrate direkt davor bezeichnen leere Plätze

H: Büro des Werbeleiters Harry Neilson

I: Büro des Managers Louis Panzer

J: Vorzimmer zum Büro des Managers

K: Stand des Kartenabreißers

L: Einzige Treppe, die auf den Balkon hinaufführt

M: Treppe, die zum Theaterfoyer hinunterführt

N: Theaterkassen

O: Requisitenkammer

P: William Pusaks Platz

Q: Orchesterlogen

Vorwort

Sowohl der Autor als auch der Verleger haben mich gebeten, eine kurzgefaßte Einleitung zu vorliegendem Buch über den Mord an Monte Field zu schreiben. Von vornherein möchte ich klarstellen, daß ich weder Schriftsteller noch Kriminologe bin. So sehe ich mich auch nicht in der Lage, maßgebliche Bemerkungen über kriminelle Machenschaften und deren Verarbeitung in Kriminalromanen zu machen. Dennoch gibt es einen gewichtigen Grund, warum ich das Recht für mich in Anspruch nehme, das Vorwort zu dieser bemerkenswerten Geschichte, die auf dem vielleicht rätselhaftesten Verbrechen des letzten Jahrzehnts basiert, zu verfassen … Wäre ich nicht gewesen, so wäre ›Der mysteriöse Zylinder‹ dem geneigten Leser nie zu Gesicht gekommen. Auf mich geht es zurück, daß er ans Licht der Öffentlichkeit gebracht worden ist, und das ist auch schon alles, was mich damit verbindet.

Während des letzten Winters schüttelte ich den Staub der Straßen New Yorks von meinen Schuhen und begab mich auf eine Fahrt nach Europa. Ziellos strich ich dort in der Alten Welt herum – ein Umherschweifen aus Langeweile, das wie bei Conrad über jeden kommt, der sich auf die Suche nach seiner Jugend begibt. An einem Tag im August befand ich mich in einem winzigen italienischen Bergdorf. Wie ich dort hinkam, wo es liegt und wie es heißt, spielt keine Rolle. Ein Versprechen bleibt ein Versprechen – auch wenn es von einem Börsenmakler kommt. Ich erinnerte mich schwach, daß dieser hoch oben am Rande eines Gebirges gelegene Flecken zwei alte Freunde von mir beherbergte, die ich seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Sie waren dem Großstadtgetümmel New Yorks entflohen, um sich hier im lichten Frieden der italienischen Landschaft niederzulassen – nun, vielleicht war es auch nur meine Neugierde zu erfahren, ob sie ihren Entschluß inzwischen bereuten, die mich veranlaßte, sie in ihrer Ruhe zu stören.

Der Empfang durch den alten Richard Queen, scharfsinniger und ergrauter als jemals zuvor, und durch seinen Sohn Ellery war äußerst herzlich. In den alten Zeiten waren wir mehr als nur Freunde gewesen; vielleicht hatte auch die berauschende italienische Luft die verstaubten Manhattan-Erinnerungen verklärt. Auf jeden Fall schienen sie überglücklich, mich zu sehen. Mrs. Ellery Queen – Ellery war nun der Ehemann eines wundervollen Geschöpfes und der überraschte Vater eines Stammhalters, der seinem Großvater außerordentlich ähnlich sah – machte dem Namen, den sie trug, alle Ehre. Sogar Djuna, nicht mehr der Taugenichts, den ich kannte, begrüßte mich mit allen Anzeichen wehmütiger Erinnerung.

Obwohl Ellery verzweifelte Anstrengungen unternahm, mich New York vergessen zu lassen und mir die erhabenen Schönheiten der ländlichen Szenerie vor Augen zu führen, war ich kaum ein paar Tage in ihrer winzigen Villa, als mich der Teufel ritt und ich begann, Ellery bis aufs Blut zu quälen. Wenn schon für nichts anderes, so bin ich doch bekannt für meine Hartnäckigkeit; so gab Ellery schließlich, bevor ich abfuhr, voller Verzweiflung nach. Er nahm mich mit in seine Bibliothek, verschloß die Tür und nahm sich einen alten Aktenschrank vor. Nach bedächtigem Suchen schaffte er es endlich, das hervorzubringen, was ich schon lange in seinem Besitz vermutet hatte. Es handelte sich um ein verblichenes Manuskript, das, wie von Ellery nicht anders zu erwarten, in blaues Juristenpapier eingebunden war.