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»Herr?« fragte ich.

Ich fühlte zu meiner Überraschung, wie eine Kette um meinen linken Knöchel gelegt wurde. Dann entfernte er die Manschetten von meinen Handgelenken. Ich hörte, wie die Peitsche beiseite geworfen wurde.

»Herr?« fragte ich.

Ich kniete und rieb meine Handgelenke. Er kauerte neben mir und nahm mich sehr sanft in seine Arme. Ich begann zu zittern. Ich fühlte seine Lippen an der linken Seite meines Halses, über dem Stahlkragen.

»Ich fürchte mich, Herr.« flüsterte ich.

Er beruhigte mich mit einem Kuss auf die Schulter. Ich war ihm dankbar, konnte aber auch die Wärme seines Atems dort spüren, das machte mich unruhig und wühlte mich auf, und ich konnte auch die Stärke seiner Arme wahrnehmen.

»Oh, Herr«, schluchzte ich, »Herr!«

Eine seiner Hände war hinter meinem Rücken. Mit der anderen Hand signalisierte er mir, dass ich meinen Körper ein wenig anheben sollte, ich tat es und er legte die Hand dann unter meine Knie. Dann hob er mich hoch und legte mich sanft zurück auf die Felle. Ich lag dann dort vor ihm auf dem Rücken, unter der Sklavenhaube. Ich merkte, wie er meinen rechten Knöchel, den ohne Kette, anhob. Ich fühlte seine Lippen auf meinem Knöchel. Seine Hände waren sehr stark. Ich versuchte, mich ein wenig zurückzuziehen, konnte es aber nicht. Er hielt meinen Knöchel fest und küsste mein Bein. Ich bewegte meinen linken Knöchel mit seiner Kette und hörte und hörte das leise Klirren der Kettenglieder. Ich zog meinen linken Knöchel zurück und hob ihn hoch. Ich war erschreckt und alarmiert von den Gefühlen, die ich zu spüren begann und bemerkte, wie eingeschränkt meine Bewegungsmöglichkeiten durch die Ketten am linken Bein waren.

Natürlich konnte ich den Alkoven nicht verlassen, hatte aber scheinbar noch genügend Spielraum um in der Agonie der Leidenschaft hilflos um mich zu treten, meine Beine um die meines Herrn zu legen oder um seinen Körper, wenn ich nach unten zum Ring gezogen würde.

Seine Berührungen und Küsse wühlten mich auf, aber er war sehr zart.

»Oh, Herr!« sagte ich.

Meine Haut hinter dem Knie und darüber war sehr empfindlich. Er war geduldig.

»Ich danke dir, Herr.« sagte ich.

Während der nächsten Viertelstunde widmete er seine Aufmerksamkeit meinem anderen Bein, hörte aber auf, wenn er den halben Weg auf der Innenseite meines Schenkels zurückgelegt hatte.

»Herr!« hauchte ich.

Dann küsste er meine Hände, leckte über die Handflächen und bewegte sich dann zu den Innenseiten der Handgelenke und Unterarme. Innerhalb der nächsten Viertelstunde war er wieder an meinem Hals nahe meinem Kragen angekommen, wo er mich als erstes geküsst hatte, und dann küsste er langsam meine Schulter. Ich lag ängstlich da und wollte reagieren. Ich merkte an seinem Atem, dass seine Lippen sich den meinen näherten, hob meinen Kopf ein wenig an und küsste ihn schüchtern und dankbar. Dann fühlte ich seinen Kopf und sein Haar unter meinem Kinn.

»Ohh.« sagte ich.

Er küsste und leckte und streichelte mich an den Seiten.

»Ah.« sagte er, meine Dankbarkeit nicht wirklich bemerkend, oder jedenfalls nicht so, dass ich es spürte, aber ich glaube, er erwartete sie auch nicht. Ich glaube, er fand mich schön. Und ich glaube, er war stolz,

»Herr!« bettelte ich. »Herr!«

»Herr!« bettelte ich.

Ich wusste jetzt, dass ich in einen Kragen gehörte und er wusste es zweifellos auch.

»Oh!« sagte er verblüfft.

Ich war verkrampft und wartete.

»Oh.« sagte ich leise und erschrocken.

Er war so stark!

»Oh!« sagte ich leise.

Er küsste mich sanft und hielt mich fest.

»Es ist getan«, flüsterte ich, »es ist getan!«

Er küsste mich wieder

›Was bin ich doch für eine Närrin‹, dachte ich, ›und für wie dumm muss er mich halten. Natürlich ist es getan!‹

Ich hatte das Reißen des Häutchens gefühlt, sein Nachgeben, aber es hatte nicht wehgetan. Ich hatte eigentlich erwartet, dass es weh tun würde. Es hatte nicht wehgetan!

»Ich bin nicht länger etwas Besonderes« sagte ich, »jetzt bin ich wie alle Mädchen.«

Er lachte. Was für eine kleine Sache es gewesen war! Es war nichts dabei!

›Was für ein Unsinn, sich so um so eine kleine, einfache Sache Sorgen zu machen.‹ dachte ich.

Ich wusste natürlich, dass die Sache bei manchen Frauen nicht so einfach ablief. Deshalb freute ich mich und war erleichtert, dass es bei mir so schnell, so einfach und so schmerzlos abgelaufen war.

Er küsste mich wieder.

›Jetzt bin ich geöffnet worden‹, dachte ich, ›jetzt bin ich von ›roter Seide‹.‹

Ich war natürlich immer noch in seinen Armen gefangen. Ich fühlte seine Kraft. Dann begann er damit, Gebrauch von mir zu machen.

»Herr!« keuchte ich.

Vielleicht war seine Geduld am Ende, oder er hatte bemerkt, dass er lange genug gewartet hatte oder vielleicht war ich zu schön, um widerstehen zu können. Ich wusste nicht, was davon zutraf, jedenfalls begann er, sich selbst Befriedigung zu verschaffen, ohne weiter große Rücksicht auf mich zu nehmen. Ich schmiegte mit erschrocken an ihn. Es konnte natürlich sein, dass das aus seiner Sicht lediglich eine neue Freundlichkeit war, dass ich an meinen Status erinnert werden sollte und daran, dass ich einen Kragen trug, dass ich eine wertlose Sklavin war. Ich wusste es nicht.

»Ja, Herr!« flüsterte ich.

Ich vermute, dass ich nicht das erste Mädchen war, das er geöffnet hatte. Ich glaube, er wusste, was ich zu dieser Zeit nicht tat, dass ich so kurz nach meiner Öffnung ihn nur sehr eingeschränkt zufrieden stellen konnte, weil meine Gefühle noch die einer hilflosen Sklavin waren.

»Herr!« schrie ich.

Ich schmiegte mich an ihn und strampelte mit den Beinen. Ich fühlte die Kette an meinem linken Knöchel.

›Was können wir anderes sein als Gefäße für die Lust solcher Tiere.‹ dachte ich.

Selbstverständlich musste eine Sklavin damit rechnen, manchmal so einseitig benutzt zu werden. Das gehört zu ihrem Sklaventum dazu. Sie ist schließlich nur eine Sklavin.

Die meisten Sklavinnen begrüßen das übrigens, weil sie ihr Sklaventum lieben, manche mehr als ihr Leben, und wissen, dass sie ohne so etwas keine wahren Sklavinnen wären. Gerade in dieser Art von Dienen finden sie paradoxerweise Erregung und Erfüllung. Außerdem ist es schwierig, wenn man einige Zeit Sklavin war, von einem Mann berührt zu werden ohne sich so extrem hinzugeben. Deshalb ist ein Mädchen oft dankbar für die Berührungen ihres Herrn und weint vor Freude, wenn er sie benutzt, sogar, wenn er dabei nicht die geringste Rücksicht auf sie nimmt. Es ist ein Teil ihrer Hilflosigkeit, zur Gefangenen ihrer Begierden als Sklavin gemacht worden zu sein, einfach deshalb, weil er solch eine Sklavin unterwerfen konnte. Dann küsste er meine Hüften, meinen Bauch und dann viel tiefer den Mittelpunkt meiner Schenkel. »Ich nahm seine Fantasie in Brundisium gefangen«, antwortete ich, »ein neues Mädchen in der Taverne, noch nicht vollständig an den Kragen gewöhnt. Er genoss es, mir alles beizubringen und mich die ersten Schritte machen zu lassen. Er liebte es, mich zu benutzen, so wie viele Männer. Er bereitete mir große Lust und ich hoffe, dass ich ihm auch Lust schenkte.«

»Herr.« sagte ich. Sie betrachtete mich.

»Oh!« sagte ich. »Oh!« »Und ich glaube, er mochte mich.« ergänzte ich.

Seine Hände und seine Zunge und seine Küsse waren sagenhaft! Ich hob ihm meine Hüften entgegen. »Ja.«

»Ah.« sagte er, offenbar mit Interesse.

Konnte ich mich ihm wirklich hingeben, diesem Tier, das mich in einer goreanischen Taverne geöffnet hatte, diesem Monster, das mich vor einem Moment zu einem Mädchen von roter Seide gemacht hatte?