Und Freundschaft, innig ausgetauscht.
Wie manches Jahr ist doch verrauscht,
Seitdem in Traumesphantasien
Tatjanens und Onegins Bild
Zum erstenmal sich mir enthüllt –
Da auch das Endziel meiner Mühen,
Im Zauberspiegel festgebannt,
Noch kaum im Umriß vor mir stand.
LI
Sie aber, denen treuverbunden
Ich einst die ersten Strophen bot ...
Sie sind, wie Sadi spricht, verschwunden,
Weithin zerstreut und manche tot –
Mein Werk ward ohne sie vollendet.
Und du, zu der mein Herz sich wendet,
Urbild Tatjanens, teures Haupt? ...
Viel, viel hat mir die Zeit geraubt!
Wohl dem, der auf das Fest des Lebens
Verzichtet, eh sein Glas geleert,
Die schale Neige nicht begehrt
Im Leidroman des Erdenstrebens –
Und kurz gefaßt von dannen zieht,
Wie ich von Freund Onegin schied.