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Seine Hände umfingen mein Gesäß und versuchten, mich so weit hochzuschieben, dass er in mich eindringen konnte.

»Jetzt noch nicht«, flüsterte ich. Ich ließ meine Hüften kreisen und weidete mich an der festen Seidenhaut, die unter meinem Bauch gefangen war. Er stieß einen kleinen, atemlosen Laut aus.

»Wir haben seit Monaten keinen Platz mehr gehabt, um uns anständig zu lieben«, sagte ich zu ihm. »Also werden wir uns jetzt Zeit lassen, richtig?«

»Du hast mich etwas ungünstig erwischt, Sassenach«, murmelte er mir ins Haar. Er wand sich unter mir und drückte sich drängend aufwärts. »Du meinst nicht, dass wir uns beim nächsten Mal Zeit lassen könnten?«

»Nein, das könnten wir nicht«, sagte ich entschlossen. »Jetzt. Langsam. Nicht bewegen.«

Ein Grollen entstieg seiner Kehle, doch dann seufzte er, entspannte sich und ließ die Hände an seine Seiten fallen. Ich wand mich an seinem Körper hinunter, so dass er scharf einatmete, und legte den Mund auf seine Brustwarze.

Ich ließ meine Zunge sacht um die winzige Pocke fahren, die sich steif aufrichtete, und spielte genüsslich mit den lockigen, drahtigen Härchen, die sie umgaben. Ich spürte, wie er sich unter mir anspannte, und legte ihm die Hände auf die Oberarme, um ihn stillzuhalten, während ich fortfuhr, sanft zu beißen, zu saugen und meine Zunge umherhuschen zu lassen.

Ein paar Minuten später hob ich den Kopf, strich mir mit einer Hand das Haar zurück und fragte: »Was hast du gesagt?«

Er öffnete ein Auge.

»Den Rosenkranz«, teilte er mir mit. »Anders kann ich es nicht ertragen.« Er schloss die Augen und murmelte weiter auf Lateinisch vor sich hin. »Ave Maria, gratia plena …«

Ich prustete und machte mich auf der anderen Seite ans Werk.

»Du fängst an, dich zu verzählen«, sagte ich, als ich das nächste Mal Luft holte. »Du hast dreimal nacheinander das Vaterunser gebetet.«

»Es überrascht mich zu hören, dass es überhaupt noch verständlich ist.« Er hatte die Augen geschlossen, und seine Wangen glänzten feucht. Zunehmend unruhig bewegte er die Hüften. »Jetzt?«

»Noch nicht.« Ich senkte den Kopf und blies ihm impulsiv ein Pffft! in den Nabel. Er bäumte sich auf und war so überrumpelt, dass er ein Geräusch ausstieß, das man nur als Kichern bezeichnen konnte.

»Lass das!«, sagte er.

»Ich mache, was ich will«, sagte ich und tat es noch einmal. »Du klingst genau wie Brianna«, sagte ich zu ihm. »Ich habe das mit ihr gemacht, als sie ein Baby war; sie hat es geliebt.«

»Nun, ich bin aber kein Baby, falls dir das noch nicht aufgefallen ist«, sagte er ein wenig gereizt. »Wenn du das schon machen musst, versuch es wenigstens etwas tiefer, aye?«

Das tat ich.

»Du hast oben an den Oberschenkeln überhaupt keine Haare«, sagte ich und bewunderte seine glatte weiße Haut. »Was meinst du wohl, wie das kommt?«

»Die Kuh hat sie mir abgeleckt, als sie mich das letzte Mal gemolken hat«, sagte er zähneknirschend. »Himmel, Sassenach!«

Ich lachte und machte mich wieder ans Werk. Schließlich hielt ich inne und erhob mich auf die Ellbogen.

»Ich glaube, du hast genug«, sagte ich und strich mir das Haar aus den Augen. »Du sagst schon seit ein paar Minuten nur noch ›Jesus‹.«

Wie auf ein Stichwort fuhr er hoch, drehte mich auf den Rücken und hielt mich mit dem ganzen Gewicht seines Körpers reglos.

»Das wird dir noch leidtun, Sassenach«, sagte er mit grimmiger Genugtuung.

Ich grinste ihn ohne jede Reue an.

»Ach ja?«

Er blickte mit zusammengekniffenen Augen auf mich hinunter. »Ich soll mir also Zeit lassen, ja? Du wirst mich noch anbetteln, ehe ich mit dir fertig bin.«

Ich zog versuchsweise an meinen Handgelenken, die er fest umklammert hielt, und wand mich erwartungsvoll unter ihm.

»Ooh, Gnade«, sagte ich. »Du Bestie.«

Er prustete nur, dann beugte er den Kopf über meine Brust, weiß wie Perlen im gedämpften grünen Wasserlicht.

Ich schloss die Augen und legte mich in die Kissen zurück.

»Pater noster, qui es in coelis …«, flüsterte ich.

Wir kamen sehr spät zum Essen.

Beim Essen verlor Jamie keine Zeit und erkundigte sich sofort nach Mrs. Abernathy aus Rose Hall.

»Abernathy?« MacIver runzelte die Stirn und pochte mit dem Messer auf den Tisch, um besser denken zu können. »Aye, mir scheint, ich habe den Namen schon einmal gehört, auch wenn ich mich gerade nicht erinnere, wo.«

»Och, natürlich kennst du die Plantage«, unterbrach seine Frau, die gerade dabei gewesen war, einer Bediensteten Anweisungen zum Vorbereiten des heißen Puddings zu geben. »Oben in den Bergen am Yallahs River. Zum Großteil Zuckerrohr, aber auch ein bisschen Kaffee.«

»Oh, aye, natürlich!«, rief ihr Mann aus. »Was für ein Gedächtnis du doch hast, Rosie!« Er strahlte seine Frau liebevoll an.

»Ach, es wäre mir vielleicht gar nicht eingefallen«, sagte sie bescheiden, »aber letzte Woche hat sich dieser Prediger in der New-Grace-Kirche auch nach Mrs. Abernathy erkundigt.«

»Was denn für ein Prediger, Ma’am?«, fragte Jamie und nahm ein halbes Brathuhn von der gewaltigen Platte, die ihm ein schwarzer Bediensteter hinhielt.

»Was für einen gesunden Appetit Ihr doch habt, Mr. Fraser!«, rief Mrs. MacIver angesichts seines vollen Tellers bewundernd aus. »Das kommt bestimmt von der Inselluft.«

Jamies Ohren wurden rot.

»Vermutlich«, sagte er und vermied es sorgsam, mich anzusehen. »Dieser Prediger …?«

»Och, aye. Campbell war sein Name, Archie Campbell.« Ich fuhr zusammen, und sie blickte mich fragend an. »Kennt Ihr ihn etwa?«

Ich schüttelte den Kopf und schluckte einen eingelegten Pilz hinunter. »Ich bin ihm einmal in Edinburgh begegnet.«

»Oh. Nun, er ist als Missionar hier, um die schwarzen Heiden zum Erlöser zu bekehren«, sagte sie bewundernd und funkelte ihren Mann an, als dieser verächtlich schnaubte. »Keine papistischen Kommentare, Kenny! Reverend Campbell ist ein guter, heiliger Mann, und ein großer Gelehrter. Ich bin selbst Mitglied der Free Church«, sagte sie und beugte sich vertraulich zu mir herüber. »Meine Eltern haben mich enterbt, als ich Kenny geheiratet habe, aber ich habe ihnen gesagt, früher oder später würde er sicher das Licht sehen.«

»Sehr viel später«, stellte ihr Mann fest, während er sich Marmelade auf den Teller löffelte. Er grinste seine Frau an, die ihre Nase rümpfte und mit ihrer Erzählung fortfuhr.

»Weil der Reverend so ein großer Gelehrter ist, hatte Mrs. Abernathy ihm geschrieben, als er noch in Edinburgh war, um ihm einige Fragen zu stellen. Und jetzt, da er hier ist, hatte er vor, sie zu besuchen. Obwohl ich nach allem, was ihm Myra Dalrymple und Reverend Davis erzählt haben, überrascht wäre, wenn er auch nur einen Fuß auf ihren Grund und Boden setzen würde«, fügte sie sittsam hinzu.

Kenny MacIver grunzte und winkte einem Bediensteten, der mit einer weiteren großen Platte in der Tür stand.

»Ich würde ja nicht viel auf irgendetwas geben, was Reverend Davis sagt«, sagte er. »Der Mann ist zu heilig zum Scheißen. Aber Myra Dalrymple ist eine vernünftige Frau. Autsch!« Er riss die Finger zurück, auf die ihm seine Frau einen Klaps mit dem Löffel gegeben hatte, und lutschte daran.

»Was hatte Miss Dalrymple denn über Mrs. Abernathy zu sagen?«, erkundigte sich Jamie hastig, bevor ein ernsthafter Ehekrieg ausbrechen konnte.

Mrs. MacIver war zwar rot im Gesicht, doch ihre Stirn glättete sich wieder, als sie sich umwandte, um ihm zu antworten.

»Nun, zum Großteil war es nicht mehr als übles Gerede«, räumte sie ein. »Was sich die Leute immer über eine Frau erzählen, die allein lebt. Dass sie eine viel zu große Vorliebe für die Gesellschaft ihrer männlichen Sklaven hat, aye?«

»Aber es gab Getuschel, als ihr Mann gestorben ist«, unterbrach Kenny. Er ließ mehrere kleine, mit Regenbogenstreifen gezeichnete Fische von der Platte gleiten, die ihm der vornübergebeugte Bedienstete darbot. »Ich erinnere mich gut daran, jetzt, wo ich den Namen im Kopf habe.«