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Filme: »Nachts auf den Straßen« (BR; Eric Pommer); »Rebecca« (USA. L. Olivier); »Endstation Sehnsucht« (USA. Elia Kazan); »Der Untertan« (DDR, W. Staudte).

Schlager: »Wer soll das bezahlen?«; »Schau mich bitte nicht so an!«

1952 – Deutschlandvertrag und H-Bombe

Erhöhte Spannungen im Verhältnis BR-DDR.

6. Februar: Elizabeth II. Königin von Großbritannien und Nordirland.

26. Mai: BR: Deutschlandvertrag mit den drei Westmächten.

14. August: Lastenausgleichsgesetz (Leistung bis 31. 12. 1968: 70,9 Milliarden DM).

31. Oktober: In den USA erste Wasserstoffbombe erprobt (UdSSR 1953).

5. Dezember: Tägliches Fernsehprogramm im Sendebereich des NWDR, bei ARD seit 1. November 1954.

DDR: Kollektivierung der Landwirtschaft (LPG). – Kasernierte Volkspolizei als Vorbereitung der Nationalen Volksarmee.

Blue Jeans werden in Europa populär.

Beate Uhse gründet ihre Erotica-Versandfirma als »Ein-Frau-Betrieb«.

Bühne: Samuel Beckett: »Warten auf Godot«.

Bücher: Ernest Hemingway: »Der alte Mann und das Meer«; Peter Bamm: »Die unsichtbare Flagge«; Vern Sneider: »Die Geishas des Captain Fisby«; Herman Wouk: »Die Caine war ihr Schicksal«.

Filme: »Rampenlicht« (USA, Chaplin); »Ein Amerikaner in Paris« (USA, Gene Kelly); »Sie tanzte nur einen Sommer« (Schweden, Ulla Jacobsson).

Schlager: »Ich hab’ mich so an dich gewöhnt«.

1953 – »Pack die Badehose ein …«

2. März: 6000 DDR-Flüchtlinge in West-Berlin.

5. März: Josef Wissarionowitsch Stalin gestorben.

17. Juni: Aufstand in Ost-Berlin und in der DDR durch Einsatz sowjetischer Panzer niedergeschlagen.

28. Juli: Walter Ulbricht Erster Sekretär des ZK der SED.

13. September: Nikita Chruschtschow Erster Sekretär des ZK der KPdSU.

B. Frederic Skinner begründet behavioristische Lerntheorie als Grundlage des »Programmierten Lernens«.

James D. Watson und Francis H. C. Crick.: Nukleinsäure-Doppelwendel als Träger der Vererbung (Nobelpreis 1962).

Bücher: Heinrich Bölclass="underline" »Und sagte kein einziges Wort«; Wolfgang Koeppen: »Das Treibhaus«; Marcel Proust: »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«.

Filme: »Vom Winde verweht« (USA); »Königliche Hoheit« (BR); »Ein Herz und eine Krone« (USA); »Moulin Rouge« (Engl.).

Schlager: »Pack die Badehose ein«; »Ach, Egon. Egon, Egon«.

1954 – Und immer weiter Krieg, Aufstand, Gewalt …

März: Beginn des Algerien-Aufstandes (1. Juli 1962 Unabhängigkeit).

7. Mai: Mit der Kapitulation der Dschungelfestung Dien-Bien-Phu im nördlichen Vietnam endet die französische Kolonialherrschaft in Indochina.

20. September: Mao Tse-tung Staatspräsident der Volksrepublik China.

19.–23. Oktober: Pariser Verträge: BR im westeuropäischen Militärbündnis.

USA-Atom-U-Boot »Nautilus«. – In der UdSSR erstes Kernkraftwerk.

Richard Wright: »Black Power«. – Oberstes Gericht der USA ordnet Aufhebung der Rassentrennung in den Schulen an.

Paul Niehans: »Die Zellulartherapie«.

BR Weltmeister im Fußball.

Elvis Presley († 1977): Rock ’n’ Roll.

Bücher: Ernst Bloch: »Das Prinzip Hoffnung«; Hugo Hartung: »Ich denke oft an Piroschka«; Thomas Mann: »Felix Krull«; François Mauriac: »Das Lamm«; Theodor Plivier: »Berlin«.

Filme: »Feuerwerk« (BR, Lilli Palmer); »Die letzte Brücke« (BR, Käutner); »La Strada« (Ital., Fellini); »Die Faust im Nacken« (USA, Elia Kazan, Marion Brando); »Brot, Liebe und Phantasie« (Frankr.-Ital., Lollobrigida, de Sica); »Madame de …« (Frankr.-Ital., Max Ophüls, Danielle Darrieux, Charles Boyer, de Sica).

Schlager: »Geb’nse dem Mann am Klavier«; »Ganz Paris träumt von der Liebe«.

1955 – Österreich neutral – Bundesrepublik in der NATO

5. April: Winston Churchill (seit 1951 Premierminister) tritt zurück.

9. Mai: Aufnahme der BR in die NATO.

14. Mai: Warschauer Militärpakt der Ostblockstaaten (DDR 28. 1. 1956 ).

15. Mai: Österreich: Staatsvertrag (26. Okt.: Immerwährende Neutralität).

8.–14. September: Adenauer in Moskau: Aufnahme diplomatischer Beziehungen; Freilassung der letzten Kriegsgefangenen zugesagt.

12. Oktober: Franz Josef Strauß Bundesminister für Atomfragen.

Wasserstoffbomben-Luftschutzübung in den USA: 16 Millionen »Manövertote«.

Bruttowochenverdienst in der BR 1951: 68.52 DM; 1955: 86,85 DM.

Jährl. Alkohol- u. Tabakkonsum i.d. BR: 12 Milliarden DM.

Jonas E. Salk: Schutzimpfung gegen Kinderlähmung.

Internationale Konferenz über Automation.

Erste »documenta«-Kunstausstellung in Kassel.

Bertelsmann-Lesering GmbH in Gütersloh (Bücher, Schallplatten, Möbel usw.).

Bücher: Ilja Ehrenburg: »Tauwetter«; Françoise Sagan: »Bonjour Tristesse«; Hans Egon Holthusen: »Der unbehauste Mensch«; Siegfried Lenz: »So zärtlich war Suleyken«; Hans H. Kirst: »Null-acht-fünfzehn«; Vladimir Nobokov: »Lolita«; Henry Miller: »Plexus« (1949); (»Nexus«, 1949, dt. 1961: »Sexus« 1945, dt. 1970); Werner Keller: »Und die Bibel hat doch recht«.

Filme: »Wenn es Nacht wird in Paris« (Frankr.-Ital., Jean Gabin); »Sabrina« (USA, Audrey Hepburn); »Jenseits von Eden« (USA, E. Kazan, James Dean); »Die tätowierte Rose« (USA, Anna Magnani); »Rififi« (Frankr.).

Schlager: »Arrivederci, Roma!«; »High Noon«.

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1956

Wo einmal nichts war,

war plötzlich alles,

wovon der Mensch hat

so lang geträumt.

Und als das Große

auf ihn so zukam,

hat er das Kleine

dabei versäumt …

 

Wo gestern nichts war,

stehn heut Fabriken.

Das Wunder Ehrgeiz

hat sie gebaut.

Doch die sie bauten,

die sich was trauten,

haben dieses Wunder

noch nicht verdaut …

 

Aus einem Chanson der HILDEGARD KNEF

1

»Da ist also dieser Leonardo so ein Riesengenie gewesen – mit Abendmahl und U-Boot und Dampf-Maschinengewehr –, aber das, was irgendein kleiner Japaner fertigbringt, das hat er nicht fertiggebracht, Frau Baronin.«

»Ich habe Ihnen schon tausendmal gesagt, es heißt nur ›Baronin‹ und nicht ›Frau Baronin‹, Herr Formann!«

»Entschuldigen Sie, Baronin, daß ich Frau Baronin gesagt habe, ich denke immer, Frau Baronin ist noch feiner.«

»Was hat der kleine Japaner fertiggebracht, Herr Formann?«

»Na, das da.«

»Wo haben Sie denn diese Postkarte her?«

»Das ist keine Postkarte, Baronin, das ist eine Künstlerkarte! Aus einem Bistro in der Rue Rivoli, bei der Place du Carrousel. Die haben noch haufenweise andere solche Künstlerkarten. Und Sie wissen doch, ich kauf’ mir überall, wo wir hinkommen, Karten von den berühmten Bildern, die Sie mir zeigen, damit ich nichts durcheinanderbringe bei diesen Massen.«

»Also, das ist doch … Das hat doch … Das muß doch verbo …«

»Warum verboten? Ich find’ es lieb. Schauen Sie sich die Künstlerkarte genau an, Baronin! Von vorn, da lächelt die Mona Lisa selig wie eine, die ein großartiges Abführmittel genommen hat, aber wenn Sie sie von rechts oder von links anschauen, dann kneift sie ein Auge zu wie die hübschen Huren hier in Paris!«

»Es ist unfaßbar …«