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Um das Jahr 2050 … Colin Tudge, So Shall We Reap (New York: Penguin, 2003), zitiert in Ramona Cristina Ilea, »Intensive Livestock Farming: Global Trends, Increased Environmental Concerns, and Ethical Solutions«, Journal of Agricultural Environmental Ethics 22 (2009), S. 153-167.
der einen hungernden Person … »More people than ever are victims of hunger«, FAO, http: / / www. fao. org/ fileadmin/ user_ upload/ newsroom/ docs/ Press% 20release% 20june- en. pdf (Stand 28. Juli 2009).
die Übergewichtigen noch einen weiteren … Übergewichtigkeit nimmt weltweit rasant zu. D. A. York u. a., »Prevention Conference VII: Obesity, a Worldwide Epidemic Related to Heart Disease and Stroke: Group 1: Worldwide Demographics of Obesity«, Circulation: Journal of the American Heart Association 110 (2004), S. 463-470, http: / / www. circ. ahajournals. org/ cgi/ reprint/ 110/ 18/ e463 (Stand 28. Mai 2010).
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Laut Benjamin Franklin … Benjamin Franklin, The Compleated Autobiography, hg. von Mark Skousen (Washington, DC: Regnery Publishing, 2006), S. 332.
dank der Hilfe … James E. McWilliams, A Revolution in Eating: How the Quest for Food Shaped America (New York: Columbia University Press, 2005), S. 7, 8. »Die Siedler mussten sich zwar vielen Unwägbarkeiten stellen, aber sie haben nur selten gehungert. Englische Besucher waren erstaunt über die materielle Fülle der Region.«
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»Fleisch, Sägemehl, Abfallprodukten …« »A COK Report: Animal Suffering in the Turkey Industry«, Compassion over Killing, http: / / www. cok. net/ lit/ turkey/ disease. php (Stand 28. Mai 2010). Dieser Artikel zitiert A. R. Y. El Boushy und A. F. B. van der Poel, Poultry Feed from Waste - Processing and Use (New York: Chapman and Hall, 1994).
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»Ich hätte heute Nacht …« James Baldwin, Abraham Lincoln: A True Life (New York: American Book Company, 1904), S. 130-131.
Zur Sachlage in Deutschland:
eine Übersicht
Zusammengestellt vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU)
Die folgenden Daten erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Übersicht kann nur einen ersten Einblick in den komplexen Sachverhalt der Massentierhaltung in Deutschland liefern.
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Denn obwohl über 99 Prozent aller in diesem Land verzehrten Tiere aus »Massentierhaltungsbetrieben« stammen … Rund 98 Prozent der in Deutschland zum Verzehr gehaltenen Tiere stammen aus Massentierhaltungsbetrieben: Bei Rindern sind es 95,7 Prozent, bei Schweinen 99,3 Prozent, bei Geflügeclass="underline" 97,9 Prozent, https: / / www- ec. destatis. de/ csp/ shop/ sfg/ bpm. html. cms. cBroker. cls? cmspath= struktur, vollanzeige. csp% 26ID= 1022552 (Stand 21. Juni 2010). Diese Zahlen basieren auf einer 2008 veröffentlichten Studie des Statistischen Bundesamtes. Eine aktualisierte Fassung lag bei Drucklegung noch nicht vor.
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Abgesehen von den über zehn Milliarden, die in Amerika jedes Jahr zum Verzehr geschlachtet werden … Jährlich in Deutschland geschlachtete Tiere (Stand 2009): 56 415 489 Schweine; 3 803 554 Rinder, Kälber und Jungrinder; 1 045 718 Schafe und Lämmer; 27 821 Ziegen; 9413 Pferde, https: / / www- ec. destatis. de/ csp/ shop/ sfg/ bpm. html. cms. cBroker. cls? cmspath= struktur, vollanzeige. csp% 26ID= 1025315 (Stand 1. Juni 2010). Geschlüpfte männliche und weibliche »Gebrauchsschlachtküken«: 584 952 800 Hühnerküken; 25 409 800 Entenküken; 1 028 200 Gänseküken; 44 755 700 Truthühner- und Perlhühnerküken, https: / / www- ec. destatis. de/ csp/ shop/ sfg/ bpm. html. cms. cBroker. cls? cmspath= struktur, vollanzeige. csp% 26ID= 1025636 (Stand 1. Juni 2010). Eine Studie der Food and Agriculture Organisation (FAO) der Vereinigten Nationen belegt für Deutschland einen Pro-Kopf-Fleischkonsum pro Jahr von 83,3 Kilo. Der Wert ist von 1995 bis 2005 konstant geblieben, http: / / www. fao. org/ docrep/ 012/ i0680e/ i0680e. pdf (Stand 23. Juni 2010). Hinzu kommt ein Pro-Kopf-Durchschnittsverbrauch von rund 16 Kilo Fisch pro Jahr, http: / / www. bmelv- statistik. de/ index. php? id= 139 (Stand 23. Juni 2010), Stichwort: »Fisch« eingeben, Titel »Zeitreihe Pro-Kopf-Verbrauch ausgewählter Nahrungsmittel ab 1935«.
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Was bedeutet »biologisch« (engl. »organic«) in den USA? … In Deutschland darf die Bezeichnung »biologisch« nur für Produkte verwendet werden, die mit einem Bio-Siegel versehen sind. Zu den gängigsten Bio-Siegeln gehören das staatliche Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung, das Bioland-Siegel und das Neuland-Siegel. Für Fleischprodukte mit diesen Siegeln darf kein genmanipuliertes Futter verwendet werden (Artikel 9, Absatz 1 EG Öko-Basis-VO), die präventive Verabreichung chemisch-synthetisch allopathischer Tierarzneimittel und der Einsatz von Antibiotika sind verboten (Artikel 23, Absatz 1, Durchführungsbestimmungen zu EG Öko-Basis-VO), zur Krankheitsbekämpfung ist deren Einsatz erlaubt (Artikel 24, Absatz 3). Zu den Kontrollvorkehrungen für Biofleisch gehören die Zurückverfolgbarkeit von Haltungsbedingungen, Tierzugängen und -abgängen, Tierverlusten, Futter und Krankheiten durch Haltungsbücher. Mindestens einmal jährlich erfolgt eine Überprüfung durch die Kontrollstelle (Artikel 76 der Durchführungsbestimmungen zu EG-Öko-Basis-VO). Die Besatzdichte muss es den Tieren ermöglichen, ihre »artspezifischen Bedürfnisse« auszuleben: natürliches Stehen, bequemes Abliegen, Umdrehen, Putzen, das Einnehmen aller natürlichen Stellungen und die Ausführung aller natürlichen Bewegungen wie Strecken und Flügelschlagen (Artikel 10, Absatz 3 Durchführungsbestimmungen zu EG-Öko-Basis-VO). Bis 2011 ist beim staatlichen Bio-Siegel die Kastration ohne Betäubung erlaubt (Artikel 95 Absatz 4 Durchführungsbestimmungen zu EG-Öko-Basis-VO). Kupieren von Schwänzen und Schnäbeln, Enthornung, Abkneifen von Zähnen sind im Ausnahmefall erlaubt, hier ist Betäubung vorgeschrieben. (Artikel 18, Absatz 1 Durchführungsbestimmungen zur EG-Öko-Basis-VO) Das Bioland- und das Neuland-Siegel gehen in ihren Anforderungen etwa bei den Kontrollvorkehrungen, der Tierhaltung und den Eingriffen über die Richtlinien des staatlichen Bio-Siegels hinaus. S. dazu: http: / / www. bmelv. de/ cae/ servlet/ contentblob/ 560584/ publicationFile/ 27803/ 834_ 2007_ EG_ % C3% 96ko- Basis- VO. pdf (Stand 17. Juni 2010), http: / / www. bmelv. de/ cae/ servlet/ contentblob/ 560586/ publicationFile/ 43629/ 889_ 2008_ EG_ Durchf% C3% BChrungsbestimmungen. pdf (Stand 23. Juni 2010), http: / / www. bmelv. de/ cae/ servlet/ contentblob/ 377768/ publicationFile/ 38883/ EGOekoVOAnhang3. pdf (Stand 23. Juni 2010),