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http: / / vebu. de/ tiere- a- ethik/ tiere- und- tierhaltung/ 398- vergleich- lebenserwartung- von- tieren- in- freiheit- und- nutztierenq (Stand 2. Juli 2010).

Und aus diesem Grund wird männlicher Legehennennachwuchs - das ist die Hälfte aller in den Vereinigten Staaten geborenen Legehuhnküken, über 250 Million Tiere pro Jahr - einfach vernichtet … Jährlich schlüpfen in Deutschland rund 40 Millionen sogenannte Gebrauchslegeküken, die für die Eierproduktion gezüchtet werden, https: / / www- ec. destatis. de/ csp/ shop/ sfg/ bpm. html. cms. cBroker. cls? cmspath= struktur, vollanzeige. csp% 26ID= 1025636 (Stand 2. Juni 2010). Naturgemäß schlüpft für jedes weibliche Küken ein männliches, das jedoch für die Eierproduktion unbrauchbar ist und deshalb getötet wird. Folglich werden jährlich etwa 40 Millionen Hahnenküken vergast oder bei lebendigem Leib geschreddert (s. Anlage 3 zu § 13, Absatz 6 TierSchlV: Betäubungs- und Tötungsverfahren), http: / / bundesrecht. juris. de/ tierschlv/ BJNR040500997. html# BJNR040500997BJNG000400310 (Stand 16. Juni 2010).

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In einer typischen Legebatterie hat jedes Huhn 0,043 Quadratmeter zur Verfügung - so viel wie dieses Rechteck. Die meisten freilaufenden Hühner in den USA haben ungefähr genauso viel Platz … S. Anm. zu S. 75.

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Ignorieren Sie extreme Witterungsbedingungen und geben Sie den Tieren weder Futter noch Wasser … Laut einer Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes haben im Jahre 2009 Tiertransporte in deutschen Lastkraftfahrzeugen eine europaweite Gesamtstrecke von 154 410 100 Kilometern zurückgelegt http: / / www. kbashop. de/ wcsstore/ KBA/ Attachment/ Kostenlose_ Produkte/ vd1_ va_ ld_ 2009. pdf (Stand 5. Juli 2010). (Diese statistische Erhebung basiert auf dem Stichprobenprinzip, wodurch die tatsächliche Zahl sogar noch höher liegen kann. Zudem werden Tiertransporte in Drittländer nicht mit einbezogen, also solche, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind. Eine aktualisierte Version dieser Statistik erscheint im Juli 2011.) Im Rahmen innerstaatlicher Transporte zum Schlachthof dürfen Nutztiere nach Bundesrecht nicht länger als acht Stunden transportiert werden (§ 10, Absatz 1 TierSchTrV), http: / / bundesrecht. juris. de/ tierschtrv_ 2009/ BJNR037500009. html# BJNR037500009BJNG000100000 (Stand 15. Juni 2010). Dem Transportbetreiber ist es jedoch möglich, eine Sondergenehmigung für längere Transporte einzuholen, sofern die dafür vorgeschriebenen Bestimmungen erfüllt werden (siehe Verordnung (EG) Nr. 1/2005, Anhang I Kapitel VI), http: / / eur- lex. europa. eu/ LexUriServ/ LexUriServ. do? uri= CONSLEG: 2005R0001: 20050125: DE: PDF (Stand 15. Juni 2010).

Verlängerte Transportzeiten gelten wie folgt (Verordnung (EG) Nr. 1/2005 Anhang I Kapitel V): Kälber, Lämmer, Zickel, Fohlen und Ferkel, die noch nicht abgesetzt sind und mit Milch ernährt werden müssen, dürfen neun Stunden am Stück transportiert werden. Nach einer einstündigen Pause, inkl. Tränkung und nötigenfalls Fütterung, dürfen sie weitere neun Stunden transportiert werden. Schweine können für eine maximale Dauer von 24 Stunden transportiert werden. Hausequiden (Pferde) dürfen ebenfalls 24 Stunden am Stück transportiert werden, wobei alle acht Stunden eine Pause eingelegt werden muss. Rinder, Schafe und Ziegen können bis zu 14 Stunden am Stück transportiert werden, ohne sich hinlegen zu können, und nach einer einstündigen Pause, inkl. Tränkung und nötigenfalls Fütterung, weitere 14 Stunden. Geflügel, Hausvögel und Kaninchen dürfen zwölf Stunden lang (Verlade- und Endladezeit nicht mitgerechnet) ohne Wasser- und Futterversorgung transportiert werden, bis zu 72 Stunden alte Küken aller Art sogar 24 Stunden lang.

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Zwischen 1935 und 1995 stieg das Durchschnittsgewicht eines Masthuhns um 65 Prozent, während seine Lebensdauer bis zur Schlachtung um 60 Prozent verkürzt und der Futterbedarf um 57 Prozent gesenkt wurde … Zwischen 1970 und 2000 hat sich die Zeit, um in Deutschland ein Hähnchen auf ein Gewicht von bis zu 2 Kilo zu mästen, von zehn Wochen auf unter sechs Wochen fast halbiert. Gleichzeitig ist die dafür notwendige Futtermenge von 5 Kilo im Jahre 1976 auf 3,3 Kilo im Jahre 1997 gesunken (66 Prozent), http: / / ec. europa. eu/ food/ fs/ sc/ scah/ out39_ en. pdf (Stand 21. Juni 2010). Das Schlachtgewicht eines männlichen Masthähnchens ist von 1957 bis 1991 von 0,413 Kilo auf 1,515 Kilo gestiegen (das entspricht einer Zunahme von über 260 Prozent), http: / / agris. fao. org/ agris- search/ search/ display. do? f= 2002/ DE/ DE02036. xml; DE2000A13892 (Stand 1. Juli 2010), http: / / arch- anim- breed. fbn- dummerstorf. de/ pdf/ 2000/ at00si1p106. pdf (Stand 21. Juni 2010).

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Für die Ernährung des durchschnittlichen Amerikaners sterben insgesamt 21 000 Tiere … Für Deutschland gibt es keine entsprechende Angabe. Laut VEBU-Statistik verzehrt ein Deutscher in seinem Leben 1094 Landtiere, eine genaue Zahl für Fische und Meerestiere lässt sich nicht ermitteln. Wenn man für Männer eine Lebenserwartung von 77 Jahren annimmt, für Frauen eine Lebenserwartung von 82 Jahren, kann man davon ausgehen, dass Männer bis an ihr Lebensende 7,39 Tonnen Fleisch essen, Frauen 7,872 Tonnen, davon entfallen bei Männern 1,23 Tonnen auf Fisch, bei den Frauen sind es 1,312 Tonnen, http: / / vebu. de/ aktuelles/ pressemitteilungen/ 422- zum- morgigen- welt- vegetariertag- vegetarierbund- berechnet- 1094- tiere- verspeist- jeder- deutsche (Stand 17. Juni 2010).

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Zwischen einem und vier Prozent der Hühner werden in konvulsivischen Zuckungen am Sudden Death Syndrome sterben, einem Leiden, das außerhalb der Massentierhaltung praktisch nicht vorkommt … Die Rate berichteter Fälle von SDS kann in Deutschland bis zu 3 Prozent betragen, http: / / ec. europa. eu/ food/ fs/ sc/ scah/ out39_ en. pdf (Stand 17. Juni 2010).

Drei von vier Tieren haben Schwierigkeiten beim Gehen, und der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass sie chronische Schmerzen haben … Durch die auf hohe Wachstumsintensität ausgerichtete Zucht von Masthähnchen und Puten ist auch in Deutschland die Anfälligkeit für Beinschäden und Beinschwächen angestiegen. Untersuchungen haben ergeben, dass bei rund 30 Prozent der beobachteten Tiere negative Veränderungen der Gliedmaßen zu verzeichnen sind. 26 Prozent wiesen eine verminderte Lauffähigkeit auf, bei 15 Prozent der untersuchten Puten war eine starke Beeinträchtigung der Lauffähigkeit festzustellen. Zehn bis 30 Prozent dieser Beinschäden sind auf genetische Faktoren zurückzuführen, die restlichen 70 bis 90 Prozent sind durch Umweltfaktoren wie Bodengestaltung, Einstreuqualität, Beleuchtung, Schadgase und Temperatur bedingt,